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Berliner Fachtag am 23.6.2017: Überschuldete brauchen starke Beratung

Eine gemeinsame Aktion der Landesarbeitsgemeinschaft Schuldner- und Insolvenzberatung Berlin e. V. mit der Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände (AG SBV e. V.). Anlässlich der bundesweiten Aktionswoche vom

19. bis zum 23. Juni 2017.

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Internationale Konferenz zu Finanzdienstleistungen, 11./12. Mai 2017 in Hamburg

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9. Forum Privater Haushalt am 23. März 2017

Save the date! Am 23. März 2017 findet von 12 bis 16 Uhr im Haus des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes in Berlin das 9. Forum Privater Haushalt zum Thema „Vorsorgen in schwierigen Zeiten“ statt. 

 

Die Zinsen sind auf ein historisches Tief gesunken. Dies stellt gerade private Haushalte vor eine besondere Herausforderung. Lohnt es sich noch zu sparen? Wie wird die zukünftige Altersvorsorge aussehen? Aus Sicht von Wissenschaft, Politik und Praxis werden die unterschiedlichen Strategien und Hilfestellungen für ein vorsorgendes Verhalten von Verbrauchern diskutiert. Programm und Anmeldung unter s.de/syg

 

www.geldundhaushalt.de


Fachkräfte-Workshop: Alter – Armut – Schulden am 6. Dezember 2016 in Hannover

Für Beraterinnen und Berater in der spezialisierten oder integrierten Schuldnerberatung findet dieser Workshop unter aktiver Beteiligung zweier Präventionsnetzwerker statt.

Hier geht es zur ausführlichen Beschreibung der Veranstaltung: Link zur Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung


Veranstaltungsreihe zum Thema „Finanzkompetenz für alle Lebenslagen“ startet mit Workshop

Am 29. November 2016 beginnt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Finanzkompetenz für alle Lebenslagen“.

Der 1. Workshop widmet sich dem Thema

 „Finanzielle Bildung in der Jugend – gewappnet für die Zukunft!?“

 

 

Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Der Vorstand hat eines der 30 Tickets bekommen.

 

Einladungstext

In den letzten Jahren ist finanzielle Bildung vermehrt in den Fokus der politischen und wissenschaftlichen Diskussion gerückt. In der Folge entstehen zunehmend Initiativen zur Erhöhung der Finanziellen Bildung. Begründet wird dies mit einer wachsenden Komplexität des Finanzsystems,  sowie mit einer vermehrten Zuschreibung von Eigenverantwortung an die Verbraucher für die Absicherung von Lebensrisiken.

 

Finanzbildung ist nicht nur ein Thema für spätere Lebenslagen, sondern ist auch für junge Leute von hoher  Bedeutung.  In Politik und Wissenschaft wird über Inhalte, Orte von Schulungen und über  Anbieter finanzieller Bildung kontrovers diskutiert: Wer ist für die finanzielle Bildung der Jugend verantwortlich? Wo sollte Finanzbildung stattfinden? Welche Aufgabe haben private Initiativen?

 

Der Workshop bietet Raum für eine Diskussion des Themas zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Aus der Wissenschaft werden Vorträge gehalten von

  • Prof. Dr.  Franziska Birke (Universität Freiburg)
  • Prof. Dr. Andreas Lutter (Universität Kiel)
  • Prof. Dr. Till van Treeck (Universität Duisburg-Essen)
  • Prof. Dr. Birgit Weber (Universität Köln)

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (Vzbv) wird vertreten sein mit Statements von

  • Christina Buchmüller und
  • Vera Fricke

Vorstellen werden sich zudem zwei Initiativen:

  • Dr. Bettina von Jagow spricht über die Initiative My FinanceCoach
  • Korina Dörr vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband spricht über die Initiative Geld und Haushalt.

Fachtagung Verbraucherbildung der Verbraucherzentrale Bundesverband (Vzbv) am 21.11.2016

Auf seinen Webseiten gibt der Bundesverband ausführlich Auskunft über die Veranstaltung und bietet außerdem ein Faltblatt mit dem Programm zum Herunterladen an.

www.vzbv.de/termin/fachtagung-verbraucherbildung


Fachtagung "10 Jahre Netzwerk Finanzkompetenz NRW" am 16.11.2016

Einladung zu einer vielfältigen und bunten Veranstaltung anlässlich des Jubiläums. In den PDFs finden Sie das Einladungsschreiben, Infos zu der Veranstaltung sowie ein Anmeldeformular erstes PDF). Sowie den Flyer mit dem Programm im zweiten PDF.

Marius Stark und Thomas Raddatz werden den Vorstand auf der Veranstaltung vertreten.

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Fachgespräch: „Schuldner- und Insolvenzberatung koordinieren - Prävention stärken“ am 15.11.2016

Einladung der SPD-Fraktion im Landtag NRW

 

Die Überschuldung von Privatpersonen entwickelt sich auch in NRW zu einem immer drängenderen Problem. In NRW waren 2015 laut Creditreform mehr als 11 Prozent der Bevölkerung überschuldet. Auch die Zahl der Privatinsolvenzen lag mit circa 21.000 Fällen auf einem hohen Niveau.

 

Aufgrund der stetig hohen Fallzahlen steigen die inhaltlichen, qualitativen wie auch quantitativen Anforderungen an die Schuldner- und Insolvenzberatung massiv an. Zugleich ist die Situation der Überschuldung nicht nur ein finanzielles Problem für die betroffenen Menschen, sondern führt häufig zu psychischen Schwierigkeiten.

 

Leider mündet der Weg aus der Überschuldung oftmals in das Verfahren einer Privatinsolvenz. Es stellt sich hier die Frage, ob durch ein koordiniertes und kooperatives Vorgehen von Schuldner- und Insolvenzberatung dieser mühsame Weg verhindert werden kann. Welche politischen Schritte notwendig sind, um Prävention im Bereich der Überschuldung zu stärken und die Zahl der Privatinsolvenzen zu mindern, wollen wir mit Ihnen in unserem Werkstattgespräch diskutieren. 

 

Dienstag, 15. November 2016, 14.00 bis 16.30 Uhr 

Landtag NRW – Raum E 2 C 50

Platz des Landtags 1, 40221 Düsseldorf

 

Anmeldung bitte an: brigitte.galonska(at)landtag.nrw.de

Sofern Sie die Tiefgarage des Landtags nutzen möchten, geben Sie bitte Ihr Kfz-Kennzeichen an.


Standortbestimmung des Schulfaches Arbeitslehre-WAT-HTW-AWT am 11. und 12.11.2016

Die Tagung präsentiert und diskutiert die gegenwärtige Lage und Bedeutung des integrativen Schulfaches Arbeitslehre inklusive der Bereiche Haushalt, Technik, Wirtschaft, Arbeit, Nachhaltigkeit und Berufsorientierung in der allgemeinbildenden Schule sowie die Situation der Lehrkräftebildung in den Fachseminaren und an den Hochschulen.

 

TU Berlin

Institut für Berufliche Bildung und Arbeitslehre

Marchstraße 23

10587 Berlin

 

Hier geht es zu weiterführenden Infos und dem Programmfaltblatt.


Expertenworkshop CurVe II

Sensibilisierung Finanzielle Grundbildung am 8.11.2016 in Bonn

von Birgit Happel

 

CurVe II ist ein Transfer-, Forschungs- und Entwicklungsprojekt zur Finanziellen Grundbildung am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE)

 

Der Expertenworkshop des CurVe II Projekts des DIE knüpfte an die bereits durchgeführten Sensibilisierungsworkshops zur finanziellen Grundbildung an und diente deren Weiterentwicklung. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „Curriculum und Professionalisierung der Finanziellen Grundbildung – CurVe II“ (Laufzeit 1/2016 bis 11/2020) schließt an die Ergebnisse des Projekts Curve I an. Dieses widmete sich der Frage, welche Grundbildungskompetenzen im Umgang mit Geld erforderlich sind, um Menschen zu befähigen, kompetent mit Geld und ihren Finanzen umgehen zu können. Dazu wurde unter anderem das Kompetenzmodell Finanzielle Grundbildung konzipiert, das gegenwärtig Eingang in die Beratungs- und Bildungsarbeit findet. Die ganztägigen Sensibilisierungsworkshops, die auch 2017 bundesweit durchgeführt werden, richten sich an Fachkräfte, die in ihrem beruflichen Alltag Menschen mit (finanziellem) Grundbildungsbedarf begegnen.

 

Im Expertenworkshop zur Professionalisierung der Finanziellen Grundbildung wurden mögliche Ergänzungsmodule diskutiert, die das in Vorbereitung befindliche Curriculum Finanzieller Grundbildung komplettieren sollen. Auch wurden Lernorte, Konzepte und Formate sowie organisatorische bzw. institutionelle Umsetzungsmöglichkeiten skizziert, um die Finanzielle Grundbildung weiter zu implementieren. Darüber hinaus wurde insbesondere die Ansprache weiterer Projektpartner und Institutionen ausgelotet. Die Zielgruppe der Multiplikator/innen soll unter anderem auf Mitarbeitende in

Familienzentren und KiTas, Sozialraumkoordinatoren, Betriebsräte und Personalverwaltungen, Mitarbeitende von Banken und Sparkassen oder Mitarbeitende in der Flüchtings- und Migrationsberatung erweitert werden. Die Stärkung der finanziellen Grundbildung als trägerübergreifendes Querschnittsthema erfordert nach Meinung der Projektverantwortlichen Monika Tröster und der anwesenden Expert/innen multiperspektivische Zugangswege und hält vielfältige Einsatz-, Vernetzungs- und Kooperationsmöglichkeiten bereit. Dabei steht das CurVe Projekt mit seinen Kooperationspartnern an der Schnittstelle von Beratungs- und Weiterbildungspraxis. Das Präventionsnetzwerk Finanzkompetenz war durch mich vertreten.

 

Ausführliche Informationen zu den Projektergebnissen, Veröffentlichungen und Materialien zum Thema

sind unter www.die-curve.de zu finden.


"Volle Kanne" am 23. August '16

Kirstin Wulf war am 23. August live zu Gast beim ZDF. Im Vormittags-Format "Volle Kanne" stand sie Rede und Antwort – der Beitrag ist ab sofort hier bei uns auf den Seiten zu sehen.



April 2016: Neuer Vorstand gewählt

Mit neuen Gesichtern blickt das Netzwerk auf die nächsten zwei Jahre. Auf der Mitgliederversammlung am 28. April 2016 wurde der Vorstand auf insgesamt sieben Köpfe vergrößert. Den neuen Vorsitz hat Gründer Marius Stark, seine Stellvertreterin ist Kirstin Wulf, die neu in den Vorstand gewählt wurde. Gabriele Krings, Frank Bertsch, Thomas RaddatzFranz Thien und Andreas Roeske komplettieren das Team.

 

Dr. Bettina Sobkowiak, die den Vorsitz die beiden letzten Jahre innehatte, trat nicht noch einmal zur Wahl an, ebenso Martin Huesmann. Beiden auch an dieser Stelle nochmals Dank für die geleistete Arbeit in den zurückliegenden Jahren!

 

Mehr zum aktuellen Vorstand finden Sie hier.


Abschlusskonferenz CurVe

von Birgit Happel

CurVe-Dialog II “Neue Akteure, neue Inhalte, neue Zugänge zu Finanzieller Grundbildung”

am 14. September 2015 in Bonn

 

Auf der Abschlusskonferenz des CurVe Projekts des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) wurden Anwendungs- und Verbreitungsmöglichkeiten des erarbeiteten Kompetenzmodells zur Finanziellen Grundbildung vorgestellt und diskutiert (CurVe-Kompetenzmodell Finanzielle Grundbildung). Das BMBF geförderte Projekt „Schuldnerberatung als Ausgangspunkt für Grundbildung – Curriculare Vernetzung und Übergänge“ (CurVe) konzeptualisiert und verankert den Umgang mit Geld als einen wesentlichen Bestandteil von Grundbildung. Die Veranstaltung im Rahmen des Welt-Alphabetisierungstags (08. Sept.) diente dem Austausch von Akteur/innen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft und beruflicher Praxis und vertiefte den Dialog zwischen Schuldnerberatung/Soziale Arbeit und Grundbildung/Erwachsenenbildung. Neben der Ansprache von Multiplikator/innen über gezielte „Sensibilisierungs-Workshops“ wurde u.a. auch die verbesserte Gewinnung von Adressat/innen thematisiert. Im geplanten Folgeprojekt soll es vor allem darum gehen, unter welchen inhaltlichen und organisatorischen Voraussetzungen neue didaktische Konzepte und Lernangebote für die Praxis entwickelt werden können. Die Projektverantwortlichen Monika Tröster und Ewelina Mania sehen die finanzielle Grundbildung als ein trägerübergreifendes Querschnittsthema der Präventionsarbeit und Professionalisierungspraxis. Das Mitglied des Präventionsnetzwerkes Nicolas Mantseris, Caritas Mecklenburg e. V., war als Experte aus der Schuldnerberatung am Projekt beteiligt. Er stellte ein empirisch erprobtes Instrument zur Diagnose des Rechnens im Bereich Finanzielle Grundbildung vor, das u. a. in der Förderdiagnostik der Schuldnerberatung und Grundbildung eingesetzt werden kann (http://die-curve.de/content/PDF/DIE_stimmts_kaertchen.pdf). Das Präventionsnetzwerk war weiterhin durch die Vorsitzende Dr. Bettina Sobkowiak sowie durch Prof. Stefanie Bödeker, Thomas Raddatz und Birgit Happel vertreten.

 

Der Kompetenzbereich Finanzielle Grundbildung/Financial Literacy wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in einer Vereinbarung über eine nationale Alphabetisierungs- und Grundbildungsstrategie Erwachsener in Deutschland in den Anforderungskatalog aufgenommen (http://www.bmbf.de/pubRD/NEU_strategiepapier_nationale_alphabetisierung.pdf). Am Welt-Alphabetisierungstag haben Bund und Länder nunmehr eine Dekade für Alphabetisierung ausgerufen, deren Ziele u. a. mit Hilfe der Einrichtung regionaler Grundbildungszentren umgesetzt werden sollen. (http://www.bmbf.de/press/3848.php). Laut BMBF ist es dabei von Bedeutung, in den Kommunen und Landkreisen lokale Bündnispartner zu gewinnen und Netzwerke aufzubauen. Daraus können sich Anknüpfungspunkte für das Präventionsnetzwerk Finanzkompetenz e.V. ergeben.

 

Ausführliche Informationen zu den Projektergebnissen und weitere Veröffentlichungen zum Thema sind unter www.die-curve.de zu finden.


Europäische Lernpartnerschaft „Learning versus crisis“ (Frühsommer 2014)

von Gabriele Krings

(Mitarbeiterin des SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste in Lingen e. V. und seit März 2014 im Vorstand unseres Netzwerks. Sie war als Stakeholder an „Learning versus crisis“ beteiligt.)

 

Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Lingener Präventionsprojekt „Jugend, Geld und Konsum – Krötenwerkstatt“ wurden unter dem Arbeitstitel „Household Budget“ (Familienbudget) gemeinsam mit den anderen EU-Partnern diskutiert und ausgetauscht.

 

Neben Deutschland waren Organisationen der Erwachsenenbildung aus Italien, Ungarn, Irland, Finnland, Türkei, Belgien, Portugal und Spanien an diesem Projekt beteiligt. Ziel des Projektes: Den von Armut und sozialer Ausgrenzung gefährdeten Menschen in Europa Hilfestellungen in ihrem Alltag zu geben, aus den Erfahrungen anderer europäischer Länder zu lernen und den Blick über den Tellerrand hinaus zu schärfen. Folgende Themen waren Gegenstand der gemeinsamen Arbeit:

  • Familienbudget
  • Gesundheit
  • familiäre Erfordernisse
  • Arbeitslosigkeit
  • Wiederverwertung und eventueller Tauschhandel

Das Abschlusstreffen fand im Juni 2014 in Budapest statt. Ergebnisse finden Sie auf der Webseite www.learningvscrisis.eu.


9. Internationale Konferenz zu Finanzdienstleistungen (22./23.5.2014 in Hamburg)

von Marius Stark

Gemäß der Ausschreibung des Veranstalters (Institut für Finanzdienstleistungen) dient die Konferenz als Plattform für nationale und internationale Themen im Bereich der Finanzdienstleistungen zwischen den Akteuren: Anbieter, Verbraucherverbände, Schuldnerberatung, staatliche Institutionen, Wissenschaft und Medien. Insgesamt hatten sich mehr als 200 TeilnehmerInnen für die Konferenz angemeldet.

 

Das ganze Programm kann dem Konferenzreader entnommen werden.

 

Ich habe für das Netzwerk  die Konferenz besucht und unter anderem an der Arbeitsgruppe D 2.2 teilgenommen – "Neue Grundsätze für die Verbraucherbildung an Schulen – bessere Chancen für die finanzielle Allgemeinbildung?" Als Experten saßen auf dem Podium:

  • Arne Stemmann (Ökonomische Bildung an der Carl von Ossietzky Universität, Oldenburg)
  • Detlef Erdmann (Schulleiter am Gymnasium Ohmoor, Hamburg)
  • Prof. Dr. Birgit Weber (Humanwissenschaft an der Universität zu Köln)
  • Moderation: Volkmar Lübke (Institut für Finanzdienstleistungen, Hamburg)

Die DiskutantInnen hatten im Vorfeld Thesen verfasst, die dem Tagungsreader (Seite 43-48) entnommen werden können. Hier ist auch ein Kritikpapier (Seite 47 bis 48) von Prof. Reinhold Hedtke zu lesen, der leider nicht an der Konferenz teilgenommen hat. Die DiskutantInnen haben zunächst ihre schriftlichen Statement erläutert und sind im zweiten Teil der Arbeitsgruppe auf Fragen der TeilnehmerInnen eingegangen.
 Als Fazit zur Arbeitsgruppe habe ich für mich festgehalten:

Nach der Verbraucherministerkonferenz hat sich nun auch die Kultusministerkonferenz zum Thema Verbraucherbildung geäußert.

  • Es gibt neue „Grundsätze“ für die Verbraucherbildung
  • Es gilt dazustellen, was unter Schuldenprävention konkret gemeint ist
  • Es gilt darzustellen, was unter finanzieller Allgemeinbildung konkret gemeint ist
  • Wir sollten Herrn Korczak, der an der AG teilnahm und viel Erfahrung mit Präventionsprojekten hat, bitten, dem Netzwerk beizutreten

Gegenüber Frau Stephan vom Institut für Finanzdienstleistungen habe ich für den Vorstand des Präventionsnetzwerkes unser Interesse bekundet, im nächsten Jahr als Kooperationspartner an der Konferenz mitzuwirken.

Der Termin der 10. Konferenz ist der 7./8. Mai 2015. Es gilt, rechtzeitig zu überlegen, welches Thema von uns für die Konferenz vorgeschlagen wird.


Aus der Praxis für die Praxis – Fachtagreihe eröffnet

Am 22.05.2014 startete „Der Paritätische NRW“ mit der ersten Veranstaltung eine Reihe von drei Fachtagen zum Thema Überschuldung benachteiligter Jugendlicher und junger Erwachsener. Unter dem Titel „Plötzlich ist das Geld weg… -Schuldenprävention für benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene“ wurde der erste Fachtag für Multiplikatoren aus den Arbeitsfeldern Schul-/ Jugendsozialarbeit sowie Beschäftigung und Qualifizierung von Frau Dr. Bettina Sobkowiak und Frau Sybill Lüdtke (eibe e. V. Rostock) gestaltet. Inhaltlich spannte sich der Bogen von theoretischen Fragen zum Jugendkonsum über praktische Übungen, z. B. zum Thema „Erste eigene Bude“ bis hin zu Spielvarianten zur Budgetberatung. Die lebendige Veranstaltung regt zum Austausch über die präventiv-wirtschaftliche Arbeit sowie deren Inhalte und Methode an. Die umfangreichen Teilnehmermaterialien bieten eine gute Grundlage für die eigene Präventionsarbeit in den verschiedenen Arbeitsfeldern.

 

Zur Info: nach den Sommerferien geplant

 

2. Fachtag mit grundlegenden Informationen im Sinne einer „Ersten Hilfe“ zum Thema Schuldnerberatung

3. Fachtag die Methode der leistungsorientierten Schuldnerberatung.

Anfragen an: Martin Huesmann, E-Mail: huesmann(at)paritaet-nrw.org


Kompetenz statt Insolvenz – “Geld” muss auf den Stundenplan! (20./21.3.2014)

Fachtagung und Workshops im Rahmen des Präventionsprojektes “Jugend, Geld und Konsum – Krötenwerkstatt”

 

 

Ort

Ludwig-Windthorst-Haus, Katholisch-Soziale Akademie, Lingen

 

Zielgruppe

Lehrer, (Schul-)Sozialarbeiter, Jugendgruppenleiter, Mitarbeiter von Familienzentren und alle weiteren, die mit jungen Menschen arbeiten

 

***

 

Kaufen bzw. Shopping ist heute eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Ein 22-Jähriger mit 60.000 Euro Schulden? Kein Einzelfall: Mehr als 1,77 Millionen junge Leute unter 30 waren laut Creditreform im Jahr 2012 hoch verschuldet. Davon waren 216.000 Schuldner jünger als 20 Jahre! Tendenz steigend!

 

Beim Thema Finanzen haben junge Menschen oft massive Wissenslücken. Diese Fachtagung präsentiert Methoden sowie Materialien und gibt Tipps zum Einbinden dieses Themas in die pädagogische Arbeit. Themenschwerpunkte in Form von Workshops und Vorträgen werden sein:

  • Der tägliche Umgang mit Geld – Routine oder Sisyphusarbeit?
  • Präventionsarbeit in der Schule – Dauerbrenner statt Strohfeuer?
  • Leben auf Pump – scheinbar gesellschaftsfähig?
  • Werbung und unreflektiertes Konsumverhalten
  • Berichte aus der Praxis für die Praxis

Referenten

  • Dr. Heide Preuße (Institut f. Wirtschaftslehre des Haushalts und Verbraucherforschung, Justus-Liebig-Universität Gießen)
  • Stephan Braun (Vermittler von Finanzkompetenz, Budget in Balance, Wuppertal)
  • Helmut Peters (Schuldnerberater und Leiter von Präventionsprojekten, Krefeld)
  • Gabriele Krings (SKM Lingen, Präventionsprojekt Jugend, Geld und Konsum – Krötenwerkstatt)

 

Kontakt

SKM Lingen e. V.

Gabriele Krings

Lindenstraße 17

49808 Lingen

Tel.: 0591-91246-20

E-Mail: gabriele.krings(at)skm-lingen.de

 

 

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